Weinherstellung

Ausarbeitungsprotokoll Weiss -und Rosewein

Lagerung der Trauben 24 – 48 Std. im Kühlhaus

Entrappung des Stielgerüsts, Kelterung der Maische zu Most, der daraufhin weitere 36 Std. im Kühlraum ruht, damit alle verbleibenden Rückstände abgelagert werden (Läuterung)

Weiterhin wird der Most in Edelstahltanks gepumpt, wo die spontane Fermentation, ohne Zusatz von Reinzuchthefen, einsetzt.

Nachdem die Gärung abgeschlossen ist, wird der feine Bodensatz (Zellen der autolysierten Hefe) bis Dezember aufgerührt.

Im Monat Dezember wird dann abgestochen, d. h. die abgelagerte Hefe aus dem Wein, durch Zugabe von Erbsenproteinen und weißem Ton, entfernt. Danach lagert der Wein 2 weitere Monate bis er vollständig rein ist.

Weiß –und Roseweine können als vegane Produkte tituliert werden.

Ausarbeitungsprotokoll Rotwein

Auch die roten Trauben lagern ein bis zwei Tage im Kühlhaus.

Die Beeren werden selektioniert , eingemaischt und in Edelstahltanks gepumpt, wo der Most in Kontakt mit den Häuten  ca. 2 Wochen fermentiert. Nach Abschluss dieses Prozesses wird der Wein von allen Rückständen, die daraufhin gepresst werden, getrennt und wieder mit dem Presswein vermengt.

Folgend beginnt die malolaktische Gärung (Nachgärung), die ca. Ende November abgeschlossenen ist und weiterhin die Umfüllung in Holzfässern aus französischer Eiche, in denen der Wein ein Jahr gelagert wird.

Vor der Abfüllung in Flaschen wird der Wein geklärt, mit Hilfe von ökologischem Eiweiß und 15 Tage später abgeseiht. Für diesen Prozess werden weder tierische Gelatine noch Fischschwänze benutzt (bei ökologischer Produktion erlaubt, bei Biodynamischer nicht).

Nach der Abfüllung lagert der Wein ein weiteres Jahr bevor er Etikettiert wird.